9 überraschende Fakten über deine Fruchtbarkeit

Bildausschnitt von Frau in schwarzen Spaghettistraps, die weiße Blumen namens Babybreath in den Händen hält, Text im Vordergrund – 9 fertility facts

Sind wir mal ehrlich: Wir alle wissen, wie Babys gemacht werden. Spätestens seitdem uns unsere Eltern oder unsere Biologie-Lehrer aufgeklärt haben. So weit, so gut! Aber natürlich ist es nicht immer so einfach wie in den Lehrbüchern. Wir haben dir 9 überraschende Fakten zur Fruchtbarkeit zusammengetragen, die das belegen. Wusstest du zum Beispiel, dass Fruchtbarkeit womöglich vererbbar ist? Und was hat dein BMI mit deinem Kinderwunsch zu tun? Die Antworten darauf werden dich vielleicht verblüffen!

Fakt 1: Du hast jeden Zyklus etwa eine 30%ige Chance, schwanger zu werden.

Das heißt: Selbst, wenn du und dein Partner zum optimalen Zeitpunkt im Zyklus miteinander Geschlechtsverkehr habt, ist das noch keine Garantie für eine Schwangerschaft. Denn dafür muss tatsächlich alles stimmen: der Zeitpunkt im Zyklus, die Anzahl und der Zustand der Spermien, die Gesundheit der Eizelle, der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut… ein kleines Wunder ist so eine Schwangerschaft also schon! Deswegen ist es umso wichtiger, die fruchtbaren Tage (z.B. mit femSense) einzugrenzen, damit ihre eure Chancen entsprechend erhöht.

Fakt 2: Frauen über 35 werden schwerer schwanger.

Mit dem 35. Lebensjahr nimmt bei nahezu jeder Frau die Fruchtbarkeit ab. Bei manchen schneller, bei manchen langsamer. Aber Tatsache ist, dass irgendwann tatsächlich die biologische Uhr „tickt“. Das heißt nicht, dass mit 35 schon der Zug abgefahren ist! Mit zunehmendem Alter ist es aber umso wichtiger, genau auf seinen Körper zu achten. Und im Zweifelsfall, wenn es nicht klappen sollte, rechtzeitig medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Fakt 3: Hormonelle Verhütung kann die Fruchtbarkeit auch nach dem Absetzen beeinflussen.

Rund 50% der Frauen haben nach Absetzen der Pille oder anderer hormoneller Verhütungsmittel Zyklusunregelmäßigkeiten. Das kann sich unterschiedlich äußern: Bei manchen Frauen verkürzen oder verlängern sich die Zyklen unnatürlich, andere wiederum haben Schmierblutungen oder, in seltenen Fällen, überhaupt keinen Eisprung mehr. Gerade nach dem Absetzen der künstlichen Hormone lohnt es sich, den Zyklus genauer zu beobachten und zu dokumentieren. So erkennst du frühzeitig, ob sich dein Zyklus gleich wieder erholt – oder ob du gegebenenfalls Rat bei deinem Arzt oder deiner Ärztin suchen solltest.

Fakt 4: Alle Eizellen einer Frau sind schon bei ihrer Geburt vorhanden.

Ziemlich erstaunlich, oder? Weibliche Föten haben etwa 7 Millionen Eizellen, und das Wochen, bevor sie überhaupt geboren werden! Allerdings resorbiert ihr Organismus die meisten Eizellen vor der Geburt. Circa 2 Millionen sind noch vorhanden, wenn ein weiblicher Säugling auf die Welt kommt, und etwa 500.000 sind es noch, wenn er als junges Mädchen in die Pubertät kommt und die erste Menstruation einsetzt. Das nennt man auch „ovarielle Reserve“.

Fakt 5: Rund 1.000 Eizellen gehen in jedem Zyklus zugrunde.

Das ist gar nicht ungewöhnlich, sondern ein ganz normaler Prozess. In jedem Zyklus reifen viele Eizellen heran – doch nur eine (manchmal auch eine zweite) erreicht den Punkt, an dem sie auch wirklich springt. Alle anderen gehen zugrunde und werden vom Körper verstoffwechselt. Und so springen etwa 500 Eizellen im Lauf deines Lebens, bis alle aufgebraucht sind und die Menopause einsetzt.

Fakt 6: Wenn deine Mutter schnell schwanger geworden ist, dann wirst du es vielleicht auch.

Es gibt wissenschaftliche Forschungen darüber, dass die Fruchtbarkeit einer Frau vererbbar ist. Denn Fakt ist: Manche Frauen werden leichter schwanger als andere. Auch eine erbliche Komponente bzw. genetische Veranlagung kann da durchaus mitspielen. Wasserdichte Beweise gibt es dafür zwar noch nicht, aber deine Familiengeschichte kann einen Hinweis darauf liefern, ob du schneller schwanger wirst oder nicht.

Fakt 7: Zu wenig und zu viel Körperfett kann die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.

Keine Angst: Wir werden dir jetzt nicht sagen, welchen BMI du unbedingt erreichen musst, um schwanger zu werden. Aber Tatsache ist, dass Frauen mit sehr viel oder sehr wenig Körperfett Probleme mit dem Schwangerwerden haben können. Der Grund ist die Stoffwechselaktivität des Fettgewebes, die Testosteron in Östrogen umwandelt. Ist zu viel vorhanden, wird zu viel Östrogen gebildet – und umgekehrt bei zu wenig Körperfett. Sowohl das eine als auch das andere Extrem kann zu Zyklusstörungen führen. Ein ausgewogener, gesunder Lebensstil ist daher umso wichtiger bei Kinderwunsch. Und am besten ein entsprechendes Zyklustracking, um zu sehen, ob es auch wirklich zu einem Eisprung kommt.

Fakt 8: Auch in der Stillzeit kannst du schwanger werden.

Früher galt das Stillen tatsächlich als „Verhütungsmittel“. Das liegt daran, dass Babys früher deutlich länger und häufiger gestillt wurden. Je intensiver gestillt wird, desto mehr Prolaktin wird ausgeschüttet. Dieses Hormon verhindert die Reifung der Eizellen. Legst du längere Stillpausen ein oder fütterst du zu, kann es also gut sein, dass es bald nach der Geburt wieder zu einem Eisprung kommt. Daher ist auch nach der Geburt auf jeden Fall zusätzliche Verhütung angesagt, wenn du nicht schwanger werden willst.

Fakt 9: Sex während der Periode kann zu einer Schwangerschaft führen.

Auch so ein Mythos, den wir „leider“ entzaubern müssen: Auch während der Periode kannst du schwanger werden! Denn es gibt Frauen, die einen sehr frühen Eisprung haben. Kombiniert mit der Überlebensdauer der Spermien, die durchaus in der Gebärmutter auf die Eizelle „warten“ können, kann es also zu einer Befruchtung kommen. Die Wahrscheinlichkeit mag nicht so hoch sein wie beim idealen Zeitpunkt im Zyklus, aber gerade, wenn du keinen Kinderwunsch hast, solltest du auf Nummer Sicher gehen. Die Beobachtung deines Zyklus kann dir dabei behilflich sein.

Ob Kinderwunsch oder Verhütung: Du siehst, dass deine Fruchtbarkeit ein sehr komplexes Thema ist, das von vielen Faktoren abhängt. Aber weder Vererbung noch Ernährung können ganz genau vorherbestimmen, wie fruchtbar du wirklich bist und wann der beste Zeitpunkt zum Schwangerwerden ist. Diese Info liefert dir immer noch dein eigener Körper am besten – indem du deinen Zyklus z.B. mit der femSense®-App für iPhone oder Android trackst und deine Körpersignale beobachtest. Denn allen Fakten zum Trotz ist jeder Zyklus individuell, so wie jede Frau und jeder Körper!

Im Hintergrund wird eine Packung femSense übergeben, im Vordergrund das medizinisch zertifiziert-Logo, und drei Häkchen: erkennt den Eisprung zu über 93%, einfach und natürlich, hormonfrei.

Quellen:

https://www.schwanger.at/artikel/kinderwunsch-was-du-beim-absetzen-der-pille-beachten-solltest.html

https://de.clearblue.com/wie-werde-ich-schwanger/wie-viele-eizellen-besitze-ich

https://ivf.ilaya.com/de/vererbung-und-unfruchtbarkeit-was-sagt-uns-die-genetik/

https://www.still-lexikon.de/verhuetung-und-sexualitaet/

https://www.gofeminin.de/kinderwunsch/dinge-die-einfluss-auf-fruchtbarkeit-haben-s1817880.html